U De V Di La Köche 17

Berühmte Köche und Feinschmecker in der Geschichte Lucullus   Lucius Licinius Lucullus, auch Lukullus oder Lukull (117 v. Chr.-56 v. Chr.) war ein römischer Oberbefehlshaber und Konsul. Er brachte aus der Türkei die ersten Kirschen nach Europa. Lucullus war ein Genießer, der vor allem durch seine üppigen Gastmahle bejannt wurde. Noch heute spricht man von "lukullischen Genüssen" oder einem "lukullischen Mahl". Pierre Francoise de la Varenne Pierre Francoise de la Varenne (1615 - 1678) war der bedeutendste französische Küchenchef des 17. Jahrhunderts. Er kochte u.a. für Maria di Medici, die Ehegattin Heinrichs IV. Varenne veröffentlichte die beiden Standartwerke "Le Cuisinier François" (!651) und "Le Patissier François" (1653), die bis heute verlegt werden. Er verwendet in diesen Büchern zum ersten Mal Begriffe wie 'au bleu' oder 'au naturel', die bis heute verwendet werden. In seinen Büchern empfiehlt Varenne eine sparsame Ausnutzung von Gewürzen sowohl einen vermehrten Verbrauch von Gemüse. Varennes lieferten einen entscheidenden Anstoß für die Ausbreitung der französischen Küche in ganz Europa. Fritz Karl Watel (Vatel) Fritz Karl Watel (Vatel) (1635 - 1671) war ein geborener Schweizer. Es gibt keine Hinweise darauf, dass Vatel tatsächlich Köchin war. Er war andererseits 'Chef de Bouche' (Haushofmeister) in Diensten des Prinzen de Conde. Als die Fische für ein für Ludwig XIV ausgerichtetes Festmahl nicht passend eintrafen, soll sich Vatel aus Kummer selbst umgebracht haben. Antoine Beauvilliers   Antoine Beauvilliers (1754 - 1817) eröffnete das erste echte Wirtschaft Grande Spelunke de Londres in der Rue de Richelieu in Paris. Am Vorabend der französischen Wende eröffnete er ein Lokal unter eigenem Namen, das Beauvilliers, , das trotz der Revolutionswirren immerwährend herausragend lief. 1814 veröffentlichte er ‘L’art de cuisiner', ein Standartwerk französischer Kochkunst. Jean Anthelme Brillat-Savarin Jean Anthelme Brillat-Savarin (1755 - 1826) war Schreiber und Philosoph. Mit seinem Fabrik "La Physiologie du Goût" (Die Physiologie des Geschmacks, 1826 erschienen, deutsch übersetzt 1865) war er ein Begründer der Restaurant- und Gastronomiekritik. Von Brillat-Savarin ergeben Bonmots wie "Ein echter Feinschmecker, der ein Rebhuhn verspeist hat, kann sagen, auf welchem Bein es zu dösen pflegte" oder "Ein gutes Essen ohne Dessert ist wie eine einäugige Schönheit". Viele Speisen wurden ihm zu Ehren benannt. Grimold de le Reyniere   Grimold de le Reyniere (1758 - 1837) gilt nahe Brillat-Savarin als Begründer der Restaurant- und Gastronomiekritik. Marie Antonin Carême Marie Antonin Carême (1784 - 1833) gilt als der Vordenker der französischen Haute Cuisine. Bereits mit 9 Jahren musste sich Careme als eines von 25 Kindern einer armen GeblüT seinen Lebensunterhalt selbst als Koch verdienen. Mit 21 war er Küchenchef bei Talleyrand, also folgten Anstellungen bei George IV von England, Zar Alexander I und Baron de Rothschild. Der 'Koch der Könige und König der Köche' galt als größter Köchin seiner Tempus und verfasste mehrere Bücher mit Rezepten, Küchengeschichte, Manual zur Küchenorganisation uvm. Auguste Escoffier Auguste Escoffier 1846 - 1935 gilt als 'Köche der Kaiser und Kaiser der Köche'. Er war der größte Köchin Ziel des 19., Ursprung des 20. Jahrhunderts und hat die Gastronomiewelt und die feine Küche weltweit bis heute beeinflusst. Sein Buch 'Guide Culinaire' (Kochkunstführer) gilt als Grundlage der Küche des 20. Jahrunderts und als die Bibel der Grand Cuisine. Escoffier leitete die Küchen im Savoy Gasthaus in London, im Riss an der Place Vendôme in Paris, im Riss Carlton und im Ritz London und konnte sich einer internationalen Gourmet-Anhängerschaft aus Adligen und geben Bürgern gerne sein, die im überall hin folgte um bei ihm zu speisen. Escoffier erfand Rezepte, die auch heute noch weltberühmt sind wie bspw. Seezungenfilet Coquelin, flambierter Hummer, Geflügel à la Derby und den Pfirsich Melba. Escoffier vereinfachte Rezepte, Speisen und Anrichteweisen und überwarf die vormals vorherrschende Meinung, ein Menü müsse aus einer Vielzahl von Speisen bestehen. Außerdem war er der erste, der die Küche in eine Reihe von sog. 'Posten' unterteilte, die jeweilig von spezialisierten Köchen betreut wurden, die ein fehlerfrei umrissenes Aufgabengebiet hatten: Der "gros bonnet", der Küchenchef mit der großen Chefmütze, der "chef saucier " für Jus und RüCkbank der Saucen, der"entremettier" für Suppen, Gemüse und Nachspeisen, der"rotisseur" für das Fleisch, der "garde-manger" für Beilagen und kalten Speisen und der "patissier" für Nachspeisen und Desserts. Diese Aufteilung ist in großen restaurantküchen auch heute noch üblich. Fernand Point   Fernand Point, 1897 - 1955 gilt als Papi der Nouvelle Cuisine. Point brach mit vielen Traditionen, die noch Escoffier hochgehalten hatte. Er nahm alte Rezepte als Ausgangsebene und experimentierte somit um neue Kreationen zu erschaffen. Er gab seinem Wirtshaus ein modernes Figur und er verließ seine Küche um im Gastraum mit seinen Gästen zu plaudern. Etwas, was vor ihm völlig verboten war! Point war auch ein großer Protektionist der Verwendung frischer und regionaler Zutaten. Points Kredo war, dass die Pflicht eines jeden guten Koches die sei, seine Erfahrungen und Geheimnisse an die nächste Generation weiterzugeben, so dass sich die KüChe beständig weiterentwickeln kann. Diesem Kredo folgend, bildete er eine Rotte Köche aus, unter ihnen Paul Bocuse, Alain Chapel, Francois Bise, Louis Outhier, und Jean und Pierre Froisgros. Paul Bocuse Paul Bocuse (1926) gilt als einer der bekanntesten Handelsvertreter der Nouvelle Cuisine und als einer der besten Köche des 20. Jahrhunderts. Als Schüler Francois Points legt Bocuse Wert auf erstklassige, frische Ingredienzen und eine kreative Zubereitung, die den Eigengeschmack der Speisen möglichst entgegennehmen soll. Eckart Witzigmann Eckart Witzigmann (1941), der u.a. ein Schüler von Paul Bocuse war, war 1979 der erste deutschsprachiger Köchin überhaupt und dritter Köchin weltumspannend außerhalb Frankreichs, der für sein Münchner Wirtshaus Tantris drei Michelin-Sterne verliehen bekam. Witzigmann trägt außerdem als einziger Köchin der Terra neben Paul Bocuse, Joël Robuchon und Frédy Girardet den Lied "Koch des Jahrhundert", der ihm vom Gault Millau verliehen wurde.  

Berühmte Köche und Feinschmecker in der Geschichte Lucullus   Lucius Licinius Lucullus, auch Lukullus oder Lukull (117 v. Chr.-56 v. Chr.) war ein römischer Oberbefehlshaber und Konsul. Er brachte aus der Türkei die ersten Kirschen nach Europa. Lucullus war ein Genießer, der vor allem durch seine üppigen Gastmahle bejannt wurde. Noch heute spricht man von "lukullischen Genüssen" oder einem "lukullischen Mahl". Pierre Francoise de la Varenne Pierre Francoise de la Varenne (1615 - 1678) war der bedeutendste französische Küchenchef des 17. Jahrhunderts. Er kochte u.a. für Maria di Medici, die Ehegattin Heinrichs IV. Varenne veröffentlichte die beiden Standartwerke "Le Cuisinier François" (!651) und "Le Patissier François" (1653), die bis heute verlegt werden. Er verwendet in diesen Büchern zum ersten Mal Begriffe wie 'au bleu' oder 'au naturel', die bis heute verwendet werden. In seinen Büchern empfiehlt Varenne eine sparsame Ausnutzung von Gewürzen sowohl einen vermehrten Verbrauch von Gemüse. Varennes lieferten einen entscheidenden Anstoß für die Ausbreitung der französischen Küche in ganz Europa. Fritz Karl Watel (Vatel) Fritz Karl Watel (Vatel) (1635 - 1671) war ein geborener Schweizer. Es gibt keine Hinweise darauf, dass Vatel tatsächlich Köchin war. Er war andererseits 'Chef de Bouche' (Haushofmeister) in Diensten des Prinzen de Conde. Als die Fische für ein für Ludwig XIV ausgerichtetes Festmahl nicht passend eintrafen, soll sich Vatel aus Kummer selbst umgebracht haben. Antoine Beauvilliers   Antoine Beauvilliers (1754 - 1817) eröffnete das erste echte Wirtschaft Grande Spelunke de Londres in der Rue de Richelieu in Paris. Am Vorabend der französischen Wende eröffnete er ein Lokal unter eigenem Namen, das Beauvilliers, , das trotz der Revolutionswirren immerwährend herausragend lief. 1814 veröffentlichte er ‘L’art de cuisiner', ein Standartwerk französischer Kochkunst. Jean Anthelme Brillat-Savarin Jean Anthelme Brillat-Savarin (1755 - 1826) war Schreiber und Philosoph. Mit seinem Fabrik "La Physiologie du Goût" (Die Physiologie des Geschmacks, 1826 erschienen, deutsch übersetzt 1865) war er ein Begründer der Restaurant- und Gastronomiekritik. Von Brillat-Savarin ergeben Bonmots wie "Ein echter Feinschmecker, der ein Rebhuhn verspeist hat, kann sagen, auf welchem Bein es zu dösen pflegte" oder "Ein gutes Essen ohne Dessert ist wie eine einäugige Schönheit". Viele Speisen wurden ihm zu Ehren benannt. Grimold de le Reyniere   Grimold de le Reyniere (1758 - 1837) gilt nahe Brillat-Savarin als Begründer der Restaurant- und Gastronomiekritik. Marie Antonin Carême Marie Antonin Carême (1784 - 1833) gilt als der Vordenker der französischen Haute Cuisine. Bereits mit 9 Jahren musste sich Careme als eines von 25 Kindern einer armen GeblüT seinen Lebensunterhalt selbst als Koch verdienen. Mit 21 war er Küchenchef bei Talleyrand, also folgten Anstellungen bei George IV von England, Zar Alexander I und Baron de Rothschild. Der 'Koch der Könige und König der Köche' galt als größter Köchin seiner Tempus und verfasste mehrere Bücher mit Rezepten, Küchengeschichte, Manual zur Küchenorganisation uvm. Auguste Escoffier Auguste Escoffier 1846 - 1935 gilt als 'Köche der Kaiser und Kaiser der Köche'. Er war der größte Köchin Ziel des 19., Ursprung des 20. Jahrhunderts und hat die Gastronomiewelt und die feine Küche weltweit bis heute beeinflusst. Sein Buch 'Guide Culinaire' (Kochkunstführer) gilt als Grundlage der Küche des 20. Jahrunderts und als die Bibel der Grand Cuisine. Escoffier leitete die Küchen im Savoy Gasthaus in London, im Riss an der Place Vendôme in Paris, im Riss Carlton und im Ritz London und konnte sich einer internationalen Gourmet-Anhängerschaft aus Adligen und geben Bürgern gerne sein, die im überall hin folgte um bei ihm zu speisen. Escoffier erfand Rezepte, die auch heute noch weltberühmt sind wie bspw. Seezungenfilet Coquelin, flambierter Hummer, Geflügel à la Derby und den Pfirsich Melba. Escoffier vereinfachte Rezepte, Speisen und Anrichteweisen und überwarf die vormals vorherrschende Meinung, ein Menü müsse aus einer Vielzahl von Speisen bestehen. Außerdem war er der erste, der die Küche in eine Reihe von sog. 'Posten' unterteilte, die jeweilig von spezialisierten Köchen betreut wurden, die ein fehlerfrei umrissenes Aufgabengebiet hatten: Der "gros bonnet", der Küchenchef mit der großen Chefmütze, der "chef saucier " für Jus und RüCkbank der Saucen, der"entremettier" für Suppen, Gemüse und Nachspeisen, der"rotisseur" für das Fleisch, der "garde-manger" für Beilagen und kalten Speisen und der "patissier" für Nachspeisen und Desserts. Diese Aufteilung ist in großen restaurantküchen auch heute noch üblich. Fernand Point   Fernand Point, 1897 - 1955 gilt als Papi der Nouvelle Cuisine. Point brach mit vielen Traditionen, die noch Escoffier hochgehalten hatte. Er nahm alte Rezepte als Ausgangsebene und experimentierte somit um neue Kreationen zu erschaffen. Er gab seinem Wirtshaus ein modernes Figur und er verließ seine Küche um im Gastraum mit seinen Gästen zu plaudern. Etwas, was vor ihm völlig verboten war! Point war auch ein großer Protektionist der Verwendung frischer und regionaler Zutaten. Points Kredo war, dass die Pflicht eines jeden guten Koches die sei, seine Erfahrungen und Geheimnisse an die nächste Generation weiterzugeben, so dass sich die KüChe beständig weiterentwickeln kann. Diesem Kredo folgend, bildete er eine Rotte Köche aus, unter ihnen Paul Bocuse, Alain Chapel, Francois Bise, Louis Outhier, und Jean und Pierre Froisgros. Paul Bocuse Paul Bocuse (1926) gilt als einer der bekanntesten Handelsvertreter der Nouvelle Cuisine und als einer der besten Köche des 20. Jahrhunderts. Als Schüler Francois Points legt Bocuse Wert auf erstklassige, frische Ingredienzen und eine kreative Zubereitung, die den Eigengeschmack der Speisen möglichst entgegennehmen soll. Eckart Witzigmann Eckart Witzigmann (1941), der u.a. ein Schüler von Paul Bocuse war, war 1979 der erste deutschsprachiger Köchin überhaupt und dritter Köchin weltumspannend außerhalb Frankreichs, der für sein Münchner Wirtshaus Tantris drei Michelin-Sterne verliehen bekam. Witzigmann trägt außerdem als einziger Köchin der Terra neben Paul Bocuse, Joël Robuchon und Frédy Girardet den Lied "Koch des Jahrhundert", der ihm vom Gault Millau verliehen wurde.  

U De V Di La Köche 17

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Berühmte Köche und Feinschmecker in der Geschichte

Lucullus

 

Lucius Licinius Lucullus, auch Lukullus oder Lukull (117 v. Chr.-56 v. Chr.) war ein römischer Oberbefehlshaber und Konsul. Er brachte aus der Türkei die ersten Kirschen nach Europa.
Lucullus war ein Genießer, der vor allem durch seine üppigen Gastmahle bejannt wurde. Noch heute spricht man von "lukullischen Genüssen" oder einem "lukullischen Mahl".

Pierre Francoise de la Varenne

Pierre Francoise de la Varenne (1615 - 1678) war der bedeutendste französische Küchenchef des 17. Jahrhunderts. Er kochte u.a. für Maria di Medici, die Ehegattin Heinrichs IV.
Varenne veröffentlichte die beiden Standartwerke "Le Cuisinier François" (!651) und "Le Patissier François" (1653), die bis heute verlegt werden. Er verwendet in diesen Büchern zum ersten Mal Begriffe wie 'au bleu' oder 'au naturel', die bis heute verwendet werden. In seinen Büchern empfiehlt Varenne eine sparsame Ausnutzung von Gewürzen sowohl einen vermehrten Verbrauch von Gemüse. Varennes lieferten einen entscheidenden Anstoß für die Ausbreitung der französischen Küche in ganz Europa.

Fritz Karl Watel (Vatel)

Fritz Karl Watel (Vatel) (1635 - 1671) war ein geborener Schweizer. Es gibt keine Hinweise darauf, dass Vatel tatsächlich Köchin war. Er war andererseits 'Chef de Bouche' (Haushofmeister) in Diensten des Prinzen de Conde. Als die Fische für ein für Ludwig XIV ausgerichtetes Festmahl nicht passend eintrafen, soll sich Vatel aus Kummer selbst umgebracht haben.

Antoine Beauvilliers

 

Antoine Beauvilliers (1754 - 1817) eröffnete das erste echte Wirtschaft Grande Spelunke de Londres in der Rue de Richelieu in Paris. Am Vorabend der französischen Wende eröffnete er ein Lokal unter eigenem Namen, das Beauvilliers, , das trotz der Revolutionswirren immerwährend herausragend lief. 1814 veröffentlichte er ‘L’art de cuisiner', ein Standartwerk französischer Kochkunst.

Jean Anthelme Brillat-Savarin

Jean Anthelme Brillat-Savarin (1755 - 1826) war Schreiber und Philosoph. Mit seinem Fabrik "La Physiologie du Goût" (Die Physiologie des Geschmacks, 1826 erschienen, deutsch übersetzt 1865) war er ein Begründer der Restaurant- und Gastronomiekritik. Von Brillat-Savarin ergeben Bonmots wie "Ein echter Feinschmecker, der ein Rebhuhn verspeist hat, kann sagen, auf welchem Bein es zu dösen pflegte" oder "Ein gutes Essen ohne Dessert ist wie eine einäugige Schönheit". Viele Speisen wurden ihm zu Ehren benannt.

Grimold de le Reyniere

 

Grimold de le Reyniere (1758 - 1837) gilt nahe Brillat-Savarin als Begründer der Restaurant- und Gastronomiekritik.

Marie Antonin Carême

Marie Antonin Carême (1784 - 1833) gilt als der Vordenker der französischen Haute Cuisine. Bereits mit 9 Jahren musste sich Careme als eines von 25 Kindern einer armen GeblüT seinen Lebensunterhalt selbst als Koch verdienen. Mit 21 war er Küchenchef bei Talleyrand, also folgten Anstellungen bei George IV von England, Zar Alexander I und Baron de Rothschild. Der 'Koch der Könige und König der Köche' galt als größter Köchin seiner Tempus und verfasste mehrere Bücher mit Rezepten, Küchengeschichte, Manual zur Küchenorganisation uvm.

Auguste Escoffier

Auguste Escoffier 1846 - 1935 gilt als 'Köche der Kaiser und Kaiser der Köche'. Er war der größte Köchin Ziel des 19., Ursprung des 20. Jahrhunderts und hat die Gastronomiewelt und die feine Küche weltweit bis heute beeinflusst. Sein Buch 'Guide Culinaire' (Kochkunstführer) gilt als Grundlage der Küche des 20. Jahrunderts und als die Bibel der Grand Cuisine.

Escoffier leitete die Küchen im Savoy Gasthaus in London, im Riss an der Place Vendôme in Paris, im Riss Carlton und im Ritz London und konnte sich einer internationalen Gourmet-Anhängerschaft aus Adligen und geben Bürgern gerne sein, die im überall hin folgte um bei ihm zu speisen.

Escoffier erfand Rezepte, die auch heute noch weltberühmt sind wie bspw. Seezungenfilet Coquelin, flambierter Hummer, Geflügel à la Derby und den Pfirsich Melba.

Escoffier vereinfachte Rezepte, Speisen und Anrichteweisen und überwarf die vormals vorherrschende Meinung, ein Menü müsse aus einer Vielzahl von Speisen bestehen. Außerdem war er der erste, der die Küche in eine Reihe von sog. 'Posten' unterteilte, die jeweilig von spezialisierten Köchen betreut wurden, die ein fehlerfrei umrissenes Aufgabengebiet hatten: Der "gros bonnet", der Küchenchef mit der großen Chefmütze, der "chef saucier " für Jus und RüCkbank der Saucen, der"entremettier" für Suppen, Gemüse und Nachspeisen, der"rotisseur" für das Fleisch, der "garde-manger" für Beilagen und kalten Speisen und der "patissier" für Nachspeisen und Desserts. Diese Aufteilung ist in großen restaurantküchen auch heute noch üblich.

Fernand Point

 

Fernand Point, 1897 - 1955 gilt als Papi der Nouvelle Cuisine. Point brach mit vielen Traditionen, die noch Escoffier hochgehalten hatte. Er nahm alte Rezepte als Ausgangsebene und experimentierte somit um neue Kreationen zu erschaffen. Er gab seinem Wirtshaus ein modernes Figur und er verließ seine Küche um im Gastraum mit seinen Gästen zu plaudern. Etwas, was vor ihm völlig verboten war! Point war auch ein großer Protektionist der Verwendung frischer und regionaler Zutaten.

Points Kredo war, dass die Pflicht eines jeden guten Koches die sei, seine Erfahrungen und Geheimnisse an die nächste Generation weiterzugeben, so dass sich die KüChe beständig weiterentwickeln kann. Diesem Kredo folgend, bildete er eine Rotte Köche aus, unter ihnen Paul Bocuse, Alain Chapel, Francois Bise, Louis Outhier, und Jean und Pierre Froisgros.

Paul Bocuse

Paul Bocuse (1926) gilt als einer der bekanntesten Handelsvertreter der Nouvelle Cuisine und als einer der besten Köche des 20. Jahrhunderts. Als Schüler Francois Points legt Bocuse Wert auf erstklassige, frische Ingredienzen und eine kreative Zubereitung, die den Eigengeschmack der Speisen möglichst entgegennehmen soll.

Eckart Witzigmann

Eckart Witzigmann (1941), der u.a. ein Schüler von Paul Bocuse war, war 1979 der erste deutschsprachiger Köchin überhaupt und dritter Köchin weltumspannend außerhalb Frankreichs, der für sein Münchner Wirtshaus Tantris drei Michelin-Sterne verliehen bekam. Witzigmann trägt außerdem als einziger Köchin der Terra neben Paul Bocuse, Joël Robuchon und Frédy Girardet den Lied "Koch des Jahrhundert", der ihm vom Gault Millau verliehen wurde.

 

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Berühmte Köche und Feinschmecker in der Geschichte

Lucullus

 

Lucius Licinius Lucullus, auch Lukullus oder Lukull (117 v. Chr.-56 v. Chr.) war ein römischer Oberbefehlshaber und Konsul. Er brachte aus der Türkei die ersten Kirschen nach Europa.
Lucullus war ein Genießer, der vor allem durch seine üppigen Gastmahle bejannt wurde. Noch heute spricht man von "lukullischen Genüssen" oder einem "lukullischen Mahl".

Pierre Francoise de la Varenne

Pierre Francoise de la Varenne (1615 - 1678) war der bedeutendste französische Küchenchef des 17. Jahrhunderts. Er kochte u.a. für Maria di Medici, die Ehegattin Heinrichs IV.
Varenne veröffentlichte die beiden Standartwerke "Le Cuisinier François" (!651) und "Le Patissier François" (1653), die bis heute verlegt werden. Er verwendet in diesen Büchern zum ersten Mal Begriffe wie 'au bleu' oder 'au naturel', die bis heute verwendet werden. In seinen Büchern empfiehlt Varenne eine sparsame Ausnutzung von Gewürzen sowohl einen vermehrten Verbrauch von Gemüse. Varennes lieferten einen entscheidenden Anstoß für die Ausbreitung der französischen Küche in ganz Europa.

Fritz Karl Watel (Vatel)

Fritz Karl Watel (Vatel) (1635 - 1671) war ein geborener Schweizer. Es gibt keine Hinweise darauf, dass Vatel tatsächlich Köchin war. Er war andererseits 'Chef de Bouche' (Haushofmeister) in Diensten des Prinzen de Conde. Als die Fische für ein für Ludwig XIV ausgerichtetes Festmahl nicht passend eintrafen, soll sich Vatel aus Kummer selbst umgebracht haben.

Antoine Beauvilliers

 

Antoine Beauvilliers (1754 - 1817) eröffnete das erste echte Wirtschaft Grande Spelunke de Londres in der Rue de Richelieu in Paris. Am Vorabend der französischen Wende eröffnete er ein Lokal unter eigenem Namen, das Beauvilliers, , das trotz der Revolutionswirren immerwährend herausragend lief. 1814 veröffentlichte er ‘L’art de cuisiner', ein Standartwerk französischer Kochkunst.

Jean Anthelme Brillat-Savarin

Jean Anthelme Brillat-Savarin (1755 - 1826) war Schreiber und Philosoph. Mit seinem Fabrik "La Physiologie du Goût" (Die Physiologie des Geschmacks, 1826 erschienen, deutsch übersetzt 1865) war er ein Begründer der Restaurant- und Gastronomiekritik. Von Brillat-Savarin ergeben Bonmots wie "Ein echter Feinschmecker, der ein Rebhuhn verspeist hat, kann sagen, auf welchem Bein es zu dösen pflegte" oder "Ein gutes Essen ohne Dessert ist wie eine einäugige Schönheit". Viele Speisen wurden ihm zu Ehren benannt.

Grimold de le Reyniere

 

Grimold de le Reyniere (1758 - 1837) gilt nahe Brillat-Savarin als Begründer der Restaurant- und Gastronomiekritik.

Marie Antonin Carême

Marie Antonin Carême (1784 - 1833) gilt als der Vordenker der französischen Haute Cuisine. Bereits mit 9 Jahren musste sich Careme als eines von 25 Kindern einer armen GeblüT seinen Lebensunterhalt selbst als Koch verdienen. Mit 21 war er Küchenchef bei Talleyrand, also folgten Anstellungen bei George IV von England, Zar Alexander I und Baron de Rothschild. Der 'Koch der Könige und König der Köche' galt als größter Köchin seiner Tempus und verfasste mehrere Bücher mit Rezepten, Küchengeschichte, Manual zur Küchenorganisation uvm.

Auguste Escoffier

Auguste Escoffier 1846 - 1935 gilt als 'Köche der Kaiser und Kaiser der Köche'. Er war der größte Köchin Ziel des 19., Ursprung des 20. Jahrhunderts und hat die Gastronomiewelt und die feine Küche weltweit bis heute beeinflusst. Sein Buch 'Guide Culinaire' (Kochkunstführer) gilt als Grundlage der Küche des 20. Jahrunderts und als die Bibel der Grand Cuisine.

Escoffier leitete die Küchen im Savoy Gasthaus in London, im Riss an der Place Vendôme in Paris, im Riss Carlton und im Ritz London und konnte sich einer internationalen Gourmet-Anhängerschaft aus Adligen und geben Bürgern gerne sein, die im überall hin folgte um bei ihm zu speisen.

Escoffier erfand Rezepte, die auch heute noch weltberühmt sind wie bspw. Seezungenfilet Coquelin, flambierter Hummer, Geflügel à la Derby und den Pfirsich Melba.

Escoffier vereinfachte Rezepte, Speisen und Anrichteweisen und überwarf die vormals vorherrschende Meinung, ein Menü müsse aus einer Vielzahl von Speisen bestehen. Außerdem war er der erste, der die Küche in eine Reihe von sog. 'Posten' unterteilte, die jeweilig von spezialisierten Köchen betreut wurden, die ein fehlerfrei umrissenes Aufgabengebiet hatten: Der "gros bonnet", der Küchenchef mit der großen Chefmütze, der "chef saucier " für Jus und RüCkbank der Saucen, der"entremettier" für Suppen, Gemüse und Nachspeisen, der"rotisseur" für das Fleisch, der "garde-manger" für Beilagen und kalten Speisen und der "patissier" für Nachspeisen und Desserts. Diese Aufteilung ist in großen restaurantküchen auch heute noch üblich.

Fernand Point

 

Fernand Point, 1897 - 1955 gilt als Papi der Nouvelle Cuisine. Point brach mit vielen Traditionen, die noch Escoffier hochgehalten hatte. Er nahm alte Rezepte als Ausgangsebene und experimentierte somit um neue Kreationen zu erschaffen. Er gab seinem Wirtshaus ein modernes Figur und er verließ seine Küche um im Gastraum mit seinen Gästen zu plaudern. Etwas, was vor ihm völlig verboten war! Point war auch ein großer Protektionist der Verwendung frischer und regionaler Zutaten.

Points Kredo war, dass die Pflicht eines jeden guten Koches die sei, seine Erfahrungen und Geheimnisse an die nächste Generation weiterzugeben, so dass sich die KüChe beständig weiterentwickeln kann. Diesem Kredo folgend, bildete er eine Rotte Köche aus, unter ihnen Paul Bocuse, Alain Chapel, Francois Bise, Louis Outhier, und Jean und Pierre Froisgros.

Paul Bocuse

Paul Bocuse (1926) gilt als einer der bekanntesten Handelsvertreter der Nouvelle Cuisine und als einer der besten Köche des 20. Jahrhunderts. Als Schüler Francois Points legt Bocuse Wert auf erstklassige, frische Ingredienzen und eine kreative Zubereitung, die den Eigengeschmack der Speisen möglichst entgegennehmen soll.

Eckart Witzigmann

Eckart Witzigmann (1941), der u.a. ein Schüler von Paul Bocuse war, war 1979 der erste deutschsprachiger Köchin überhaupt und dritter Köchin weltumspannend außerhalb Frankreichs, der für sein Münchner Wirtshaus Tantris drei Michelin-Sterne verliehen bekam. Witzigmann trägt außerdem als einziger Köchin der Terra neben Paul Bocuse, Joël Robuchon und Frédy Girardet den Lied "Koch des Jahrhundert", der ihm vom Gault Millau verliehen wurde.